Geil auf Vorurteil - Armut

Feb
28
28. Feb, 19:30 - 23:00
Bar Alpenblick Klybeckstrasse 29, 4057 Basel

Armut - Wer ist eigentlich arm?
Mit Markus Christen, Lilian Senn und Heiko Schmitz von Surprise NGO

Wann: 
Donnerstag, 28 Februar, 2019 - 19:30 bis 23:00
Wo: 

Bar Alpenblick
Klybeckstrasse 29, 4057 Basel

Armut - Wer ist eigentlich arm?
Mit Markus Christen, Lilian Senn und Heiko Schmitz von Surprise NGO

Das Thema ist Armut. Doch es soll nicht um Sozialhilfe im Kanton Basel-Stadt, um Altersarmut, um sozialen Wohnungsbau, oder andere politische Themen gehen, um nur einige Punkte aus dem Thema Armut zu nennen. Stattdessen soll Platz geschaffen werden, um die Geschichte und Realität von Betroffenen kennen zu lernen. Es geht nicht darum zu bewerten oder zu beurteilen, sondern, dass sich jede*r individuell Gedanken über Armut machen kann. Dafür laden wir Markus Christen, Lilian Senn und Heiko Schmitz von Surprise ein. So lernten sich Lilian und Heiko beispielsweise kennen, als sie auf der Strasse lebten. Nach einem Artikel im Surprise-Magazin erhielten die beiden das Angebot einer Mietwohnung und leben seither zusammen. Welchen Vorurteilen begegneten sie auf ihrem Lebensweg? Gemeinsam tauchen wir in ihre Geschichten ein...

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Eintritt frei, Kollekte
Platzzahl beschränkt

Programm:
1. Lebensgeschichten mit Markus, Lilian und Heiko
2. Gemeinsame Diskussion und offene Fragerunde mit dem Publikum

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„Geil auf Vorurteil“ ist eine Veranstaltungsreihe von imagine. Es findet jeweils am letzten Donnerstag des Monats im „Alpenblick“ (https://www.facebook.com/BARAlpenblick/) statt und behandelt verschiedenste Aspekte von Vorurteilen. Die Veranstaltung am 28. März findet im unternehmen mitte statt und ist rollstuhlgängig.

Bei folgenden Themen wird auf verschiedenste Vorurteile eingegangen:

28.3. Behinderung – Wie sehr behindert eine Behinderung?
25.4. Religion – Das macht man doch bei euch so?
23.5. Sexualität und Identität* – Wie fühle ich mich im Inneren?

*Sexualität und Identität ist hier ein Oberbegriff. Dabei geht es unter anderem um Genderrollen, um sexuelle Freiheit und die eigene Identität in Verbindung mit gesellschaftlichen Normen. Da fällt so einiges hinein: Cross-Dresser, Homosexuelle Familien, Pan-, A-, Transsexuelle Menschen, Drag (als Kunstform oder als Lebensform) etc.

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Viele kennen imagine als das jährlich stattfindende Festival für Vielfalt und gegen Diskriminierung in Basel. Aber auch unter dem Jahr organisieren Jugendliche thematische Veranstaltungen, um eine vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung zu einem jährlichen Thema zu ermöglichen. Sowohl das Festival, wie auch die Veranstaltungen werden von Jugendlichen aus der Region Basel geplant, organisiert und durchgeführt.

In diesem Jahr ruft imagine dazu auf eigene Vorurteile und diskriminierende Denkformen zu erkennen und zu überdenken. Wir alle haben unbewusste Vorurteile. Erst wenn wir uns dies eingestehen, können wir sie erkennen, überdenken und auch überwinden. Aber es liegt an jedem und jeder Einzelnen diese erkennen zu wollen. imagine zeigt nur ein Fenster, öffnen muss es jede und jeder selbst.

Mit der Veranstaltungsreihe „Geil auf Vorurteil“ laden wir spannende Gäste ein und sprechen mit diesen ganz intim über ihr Leben und den Vorurteilen, denen sie begegnen. Ziel dabei ist es, eigene Vorurteile aufzudecken und sich damit auseinanderzusetzen. Dabei könnt auch ihr eure Fragen loswerden.