International

Was haben die Schweiz, Brasilien, Kolumbien, Kenia und Südafrika gemeinsam?

imagine international! 200 Jugendliche, 5 Länder, 3 Kontinente, 1 Projekt!

Ein wesentliches Ziel der Trägerorganisation terre des hommes schweiz ist es, die Informations- und Sensibilisierungsarbeit in der Schweiz mit der Arbeit im Süden zu verknüpfen. Dabei nehmen Jugendliche aus allen beteiligten Ländern zentrale Rollen ein. In der Schweiz sind es Jugendliche aus dem Projekt imagine, welche eine Arbeitsgruppe bilden und den Lead übernehmen.

 

Beteiligung und Sensibilisierung

imagine international möchte die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung sowie die gesellschaftliche Beteiligung von Jugendlichen stärken und fördern. Mit ihren öffentlichkeitswirksamen Projekten gestalten die Jugendgruppen ihr lokales Umfeld mit. Sie sensibilisieren für die Thematiken Rassismus, soziale Ausgrenzung und Gewalt und zeigen Lösungsansätze auf, im Kontext der jeweils eigenen Geschichte und Kultur.

Kulturaustausch

imagine international baut einen internationalen Kulturaustausch von Jugendlichen auf, der es ihnen ermöglicht, sich kennen zu lernen sowie sich gegenseitig in der Arbeit zu unterstützen und ein gemeinsames Verständnis für die Nord/Süd-Beziehungen zu entwickeln. Dies ist die wohl wichtigste Voraussetzung für ein globales, gemeinsames und solidarisches Handeln.

Instrumente

Ein grosses Ziel von imagine international ist die Vernetzung der Jugendlichen aus allen Projekten. Dazu wurden 2012 zwei neue Elemente umgesetzt. Zum einen wird eine Internetseite lanciert. Diese dient dem ständigen Austausch zwischen den Jugendlichen. Neben den persönlichen Erfahrungen sollen Fragen, Ideen, Hilfestellungen und Ratschläge rund um die Thematik diskutiert werden. Konzepte und Umsetzungsideen aus allen Ländern können verglichen werden, Ideen übernommen oder Tipps geholt werden. Es soll eine virtuelle Plattform entstehen, die Know-How und Hilfestellungen für alle imagine international Länder zu bieten hat. Weiter soll alle zwei Jahr ein Treffen mit zwei Delegierten aus jedem Partnerland stattfinden. Nicht nur der kulturelle Austausch sondern vor allem auch das gemeinsame Weiterarbeiten am Projekt imagine international soll Inhalt dieses Treffen sein. Wo will imagine international hin? Wie können wir uns noch besser vernetzen? Was sind die spezifischen Probleme in jedem Land, was die gemeinsamen? Wie gehen wir diese an? Solche und noch weitere Fragen sollen an diesen Treffen diskutiert und geklärt werden.

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Mit der Vision, imagine nicht nur in Basel stattfinden zu lassen, sondern auch in anderen Teilen unserer Welt, begann die Suche nach geeigneten Partnerprojekten. Das CAMM (Casa de Atendimento à Meninas e Meninos), ein Zentrum für Strassenkinder in Recife, Brasilien, begann mit einer Jugendgruppe... Weiterlesen

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Im Rahmen des Weltsozialforums 2007 organisierten zwei kenianische Jugendorganisationen in Zusammenarbeit mit imagine Basel einen Event unter dem Titel „The voice of the voiceless“. Diese Veranstaltung wollte mit Konzerten und einem attraktiven Rahmenprogramm auf die Diskriminierung und Ausgrenzung... Weiterlesen
Als zweite Partnerorganisation kam die Corporación Región aus Medellín, Kolumbien, dazu. Im Juni 2006 besuchten neben drei BrasilianerInnen auch drei KolumbianerInnen das imagine Festival in Basel. Ein reger Austausch fand daraufhin statt. Im März 2007 reisten drei Personen von imagine nach... Weiterlesen

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Um ein Projekt wie imagine international erfolgreich zu gestalten, ist der direkte Austausch vor Ort unverzichtbar. Zu diesem Zweick reisen immer wieder Jugendliche aus der Schweiz in die Partnerländer.

S

Seit 2012 ist Südafrika ein neues Mitglied von imagine international. Die Jugendgruppe ist in Pietermaritzburg, im Osten des Landes zu Hause. Die Jugengruppe ist sehr gross und umfasst fast 50 Jugendliche. Die Meisten sind noch sehr jung, ca. 16-jährig, was ihrem Elan aber keinen Abbruch tut.... Weiterlesen